Ginkgo Stick Pin in Sterlingsilber 925 vergoldet

Ginkgo Stick Pin in Sterlingsilber 925 vergoldet

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Beschreibung

Ginkgo Stick Pin in Sterlingsilber 925 vergoldet, Größe 15 x 15 mm, mit sicherem Verschluss, Verdrehsicherung.

Ginkgo Biloba

Dieses Baumes Blatt, der von Osten
meinem Garten anvertraut,
gibt geheimen Sinn zu kosten,
wie’s den Wissenden erbaut.

Ist es ein lebendig Wesen,
das sich in sich selbst getrennt;
sind es zwei, die sich erlesen,
daß man sie als eines kennt?

Solche Fragen zu erwiedern
fand ich wohl den rechten Sinn;
fühlst Du nicht an meinen Liedern,
daß ich eins und doppelt bin.

(Goethe)

Faszination „Ginkgo“- Baum der Liebenden

Goethe widmete dieses Gedicht Marianne von Willemer, der Suleika des „West Östlichen Divan“. Im August 1814 begegnete Goethe Marianne das erste Mal in Wiesbaden. Im Jahr darauf ist Goethe erneut in Frankfurt und übersendet Marianne von dort ein Blatt des Ginkgo biloba mit einem Grußwort zur Gerbermühle, dem Landsitz der Willemers.

Einige Tage später treffen Goethe und Marianne in Heidelberg zusammen. Bei einem Spaziergang im Heidelberger Schloßgarten entdecken sie einen Ginkgo und es kommt zu einem Gespräch darüber. Inspiriert von der bemerkenswerten Form des Ginkgoblattes entsteht danach dieses Gedicht Goethes – ein poetisches Symbol seiner Liebe zu Marianne von Willemer.

Faszination „Ginkgo“: Der Ginkgobaum ist der letzte Vertreter einer 280 Millionen Jahre alten Pflanzensippe, er selbst existiert vielleicht seit 60 Millionen Jahren als „lebendes Fossil“. In Hiroshima überlebte er die Atombombe und in unseren Städten trotzt er der Luftverschmutzung.

Bestimmte Bäume, wie auch bestimmte Menschen, haben einen Lebensweg, der sich von der großen Masse ihresgleichen unterscheidet. Sie heben sich von den anderen ab und bieten Stoff für Erzählungen, während andere in der Anonymität leben und immer leben werden.

Im Pflanzenreich nimmt der Ginkgo diese Stellung ein.